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Do 04.Okt 07   20:00 Uhr
KlubKonzert - Downpilot
„Like You Believe It“ - Die Tour zum neuem Album

AK 10,- & VVK 8,- Euro - 
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„Like You Believe It“ - Die Tour zum dritten Album. Paul Hiraga, Songwriter, JazzPianist und Gitarrist aus Seattle mit seiner Band und Musik wie aus einem Film von David Lynch. Tapeterecords sei Dank bei uns ...


www.myspace.com/downpilot

Like You Believe It

Paul Hiraga, Songwriter, Pianist und Gitarrist aus Seattle, Washington, befindet sich am liebsten zwischen den Orten. Das kann man auch an der Reiseroute seines Projektes Downpilot ablesen.

Gegründet Ende der 90er als klassische Gitarre-Bass-Schlagzeug-Liveband, wurde Downpilot durch allerlei Umbesetzungen und Abgänge bei den Aufnahmen zum ersten Album „Leaving Not Arriving“ immer mehr zum Studioprojekt von Hiraga und dem Produzenten Tucker Martine (Laura Veirs, Modest Mouse), die Songs saßen mit ihren genuin amerikanischen Texten, der traditionellen Instrumentierung und der atmosphärischen Produktion zwischen den Stühlen. Da wundert es einen nicht, dass der ausgebildete Jazzpianist Hiraga bei seinen Live-Konzerten als Zugabe gerne Talk Talks „Happiness Is Easy“ spielte. „Leaving Not Arriving“, so schrieb der „Rolling Stone“, berührt „ niemals die staubige, Schlagloch-übersäte Straße, sondern scheint zu schweben, so dass man wie in David Lynchs ,Lost Highway’ den gelb gepinselten Mittelstreifen unter sich vorbeifliegen sieht.“

Auch der Titelsong des neuen Downpilot-Albums „Like You Believe It“ spielt mit einer Thematik, die in Lynchs Universum zwischen Traum und Alptraum einen Platz hätte. Er handelt von einem Mann, der versucht, Trauer und Schmerz zu verarbeiten, indem er sich an Aberglauben und seltsame Rituale klammert – ständig am Abgrund zum Wahnsinn taumelnd. „In dem Stück geht es um Glaube und Hoffnung und die unheimlichen Formen, in denen sich unsere Suche danach manifestiert“, erklärt Hiraga.

Musikalisch macht „Like You Believe It“ dort weiter, wo „Leaving Not Arriving“ aufhörte – meint man jedenfalls, wenn man den ersten Song „Mars And The Moon“ hört. Doch Downpilot wäre nicht Hiragas Projekt, wenn sich die Rastlosigkeit und innere Spannung zwischen Natur und Urbanität, von der auch dieses Mal wieder viele der Songs handeln, nicht auch auf seine Musik übertragen würde. Tucker Martine, von dem Hiraga sagt, er habe ihn an musikalische Orte geführt, an denen er noch niemals zuvor war, ist zwar auch dieses Mal wieder dabei (und es ist das in seinem Wohnzimmer über dem Studio stehende Piano, das man im Eröffnungs- und dem ein wenig an den grüblerischen R.E.M.-Sänger Michael Stipe erinnernden Schlussstück hört), allerdings eher als Bandmitglied, denn als Produzent. „Tucker spielte Schlagzeug und Perkussion auf einigen der Songs“, so Hiraga. „Es sollte ein spontaneres Album werden als das letzte. Wir haben keines der Stücke je gespielt, bevor wir ins Studio gingen. Ich hatte nur ein paar ganz einfache Ideen. Tucker und ich haben dann gemeinsam das richtige Tempo und Gefühl für die einzelnen Stücke gesucht und ein erstes rhythmisches Gerüst aufgenommen. Dann habe ich manchmal noch einige Parts zu Hause weiter ausgearbeitet, aber man hört auf dem neuen Album viele ,first takes’“.

Das klingt schon fast wieder wie die Arbeit einer richtigen Band. Umso mehr, wenn man weiß, dass Schlagzeuger Lars Plogschties und The Wedding Present-Bassistin Terry de Castro, die Hiraga bei seiner letzten Europa-Tour begleiteten, auf einigen der neuen Songs mitspielen. „Wir haben noch einen Aufnahmetag am Ende unserer Herbsttour in unsere Terminkalender gestopft, bevor wir alle wieder getrennte Wege gingen“, erklärt Hiraga. „Und das hat alles großartig funktioniert. Das ist wohl das bisher beste Live-Line-Up von Downpilot.“

Von der Liveband zum Studioprojekt und nun auf halbem Wege zurück. Das ist der bisherige Kurs von Downpilot. Man darf gespannt sein, wie es weiter geht. „Das Line-Up der letzten Tour wird definitiv auch in Zukunft wieder zusammen touren und aufnehmen“, meint Paul. Da ist es ganz egal, dass Plogschties in Lüneburg wohnt und de Castro in Los Angeles. Paul Hiraga ist eh zwischen den Orten zuhause.


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